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News und Aktuelles

Schnell macht dick

Wer Mahlzeiten hastig hinunterschlingt, wird auch schneller übergewichtig. In einer Studie der Universität von Osaka (Japan) hatten 3300 Frauen und Männer Auskunft über ihre Essgewohnheiten gegeben. Die Forscher untersuchten dann die Zusammenhänge zwischen Schlucktempo und Körpergewicht. Bei den männlcihen Schnellessern war die Gefahr, dick zu werden, um 84 Prozent höher als bei ihren langsam genießenden Geschlechtsgenossen. Bei den Frauen stieg sie sogar um 109 Prozent.

10.02.2009, Quelle Apotheken Umschau

Fett fördert Brustkrebs

Eine fettreiche Ernährung erhöht die Gefahr, an Brustkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke. Wissenschaftler der Einrichtung werteten die Daten von mehr als 15 000 Teilnehmerinnen einer großen Studie aus. Darin wurde die Rolle der Ernährung als Ursache von Krebs untersucht. Gefährdet sind demnach Frauen, die viel Butter, Margarine und verarbeitetes Fleisch verzehren, aber nur wenig Brot und Fruchtsäfte. Sie erkrankten etwa doppelt so häufig an Brustkrebs wie Frauen mit umgekehrtem Ernährungsmuster.

10.02.2009, Quelle Apotheken Umschau

Zivilisationskrankheit Diabetes-2 bald heilbar?

Schwedischen Forschern ist es gelungen einen Wirkstoff zu entwickeln, der zu neuen Behandlungsmethoden von Typ 2 Diabetes führen könnte. Denn das Medikament wirkt auf bestimmte Rezeptoren in den Muskelzellen ein und steigert die Stoffwechselprozesse und die Absorption von Glukose. Durch diese Wirkungsweise ermöglicht das Präparat eine effektive Behandlung von bereits insulinresistenten Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der EU subventionierte Studie des schwedischen Karolinska Institutet. Die Forscher hoffen nun auf die baldige Entwicklung eines wirksamen Medikaments gegen die in westlichen Ländern durch die kalorienreiche und ungesunde Ernährungsweise immer mehr um sich greifende Zivilisationskrankheit.


Typ 2 Diabetes ist eine klinische Erkrankung, die durch Störungen beim Zucker- und Fettstoffwechsel und bei der Produktion und der physiologischen Reaktion von Insulin gekennzeichnet ist. Dadurch kommt es zu einer reduzierten Absorption von Zucker in die Zellen, die das Körperfett- und Muskelgewebe formen. Die Forscher untersuchten die so genannten PFAARä (Peroxisome Profilerators-Activated Delta Receptors)-Rezeptoren, die für die Regulierung des Zellstoffwechsels und die Energieproduktion verantwortlich sind. Sie kultivierten in vitro Muskelgewebe und konnten beweisen, dass durch die Behandlung mit den Wirkstoffen GW501516 und GW0742 die Absorption von Zucker in den Muskelzellen gesteigert werden konnte. Die Forscher stellten zudem fest, dass das Medikament durch die zusätzliche Blockade von speziellen Zellprozessen ähnliche Effekte wie Sport hatte.

"Unsere Entdeckungen sind insofern von großer Bedeutung, als viele Patienten durch diese Krankheit eine Insulinresistenz entwickeln und nicht mehr auf Behandlungen ansprechen", erklärte Studienleiterin Anna Krook. "Das von uns entwickelte PFAARä-Medikament hat einen direkten Einfluss auf die Muskelzellen und agiert unabhängig vom Insulin-Stoffwechsel. Eine mögliche Ineffizienz des Medikaments aufgrund der Insulinabstumpfung des Patienten ist somit nicht gegeben", resümierte die Expertin. Die Forscher planen nun das Medikament auch an Patienten zu testen.

22.09.2008, Quelle: gesundheit.com

Übergewicht erhöht Krebsrisiko

Übergewichtige Menschen haben ein höheres Risiko, an Krebs zu erkranken. Bei Männern ist der Zusammenhang mit Speiseröhrenkrebs - vermutlich weil bei Übergewicht häufiger Magensäure in die Speiseröhre gelangt. Bei Frauen ist Gebärmutterkrebs am deutlichsten mit Übergewicht verbunden, wobei im Fettgewebe gebildete Hormone eine Rolle spielen dürften. Auch Substanzen aus dem Fettgewebe, die Entzündungsreaktionen auslösen und das Immunsystem beeinflussen, könnten für das höhere Krebsrisiko verantwortlich sein.

Quelle Diabetiker Ratgeber

Kurz gemeldet

Wer Anfang 40 ist und einen dicken Bauch mit sich herumschleppt, hat ein deutlich erhöhtes Risiko, im Alter dement zu werden. Das ergab eine kalifornische Studie.

Ab dem 01. Juli 2008 können sich gesetzlich Versicherte ab 35 beim Hautarzt oder einem zertifizierten Hausarzt kostenlos auf Hautkrebs untersuchen lassen. Anspruch auf die Vorsorgeuntersuchung besteht alle zwei Jahre.

Quelle Diabetiker Ratgeber

Gefährliches "Hüftgold"

Zu viel Fett um den Bauch herum ist schädlich für die Gesundheit. Die "Halbkugel über dem Bauchnabel" ist das gefährlichste Fett, das der Mensch mit sich herumtrage, warnt Prof. Hans Hauner vom Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin in München. Bei Energiemangel werde dieses überschüssige Fett als erstes mobilisiert. Das gehe aber auf Kosten der Leber und lasse den Blutdruck steigen, erläutert Hauner in der "Apotheken-Umschau" (Ausgabe 5/2008 B). Der Experte rät daher, die überflüssigen Bauchpfunde dringend abzuspecken: "Das Fett um die Eingeweide ist wesentlich stoffwechselaktiver als das Unterhautfettgewebe." Bei Energiemangel werde die Leber mit dem problematischen Energieträger aus der Bauchgegend regelrecht überschwemmt - in der Folge werde der Fettstoffwechsel gestört. Im Blut steigen dadurch der Zuckerspiegel, entzündungsfördernde Botenstoffe, sowie Fetthormone, die den Blutdruck erhöhen.

Quelle Gelnhäuser Tageblatt

Ausreichend trinken

Je mehr ein Kind sich bewegt und schwitzt, desto mehr sollte es zusätzlich trinken. "Beim Sport erhitzten Kinder sich schneller, sie besitzen aber eine geringere Hitzetoleranz als Erwachsene", sagt Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln. Sporttreibende Kinder hätten deshalb einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf - insbesondere, wenn sie untrainiert oder übergewichtig seien. "Fühlt sich das Kind leicht schwindelig, leidet es unter einem trockenen Mund oder Muskelkrämpfen und muss selten auf die Toilette, so sind dies Anzeichen dafür, dass es zu wenig getrunken hat." Ideale Getränke sind Wasser oder Fruchtsäfte, die zur Hälfte mit Wasser verdünnt sind. Wenn die Temperaturen 24 bis 26 Grad erreichen, sollten Eltern und der Trainer darauf achten, dass Kinder beim Sport etwa alle 20 Minuten mindestens ein halbes Glas trinken.

Quelle Gelnhäuser Tageblatt

Fastfood schadet der Leber

Wer sich hauptsächlich von Hamburgern und Co. ernährt und sich kaum bewegt, muss mit schlechten Leberwerten rechnen. Schwedische Forscher von der Universität Linköping fanden heraus, dass ein solcher Lebensstil das Organ bereits nach vier Wochen schädigen kann. Für das Experiment durften 18 schlanke, gesunde Freiwillige täglich nicht mehr als 5000 Schritte gehen und mussten mindestens zwei Fastfood-Mahlzeiten verzehren - vorzugsweise in bekannten Schnell-Restaurants. Ziel war es, die Kalorienzufuhr zu verdoppeln und das Körpergewicht um zehn bis 15 Prozent zu erhöhen. Vor Beginn und in regelmäßigen Abständen wurden Blutproben entnommen und analysiert. Ergebnis: Schon nach einer Woche war das Enzym Alanin-Aminotransferase (ALT) stark angestiegen. Nach vier Wochen hatte sich der Wert von durchschnittlich 22 Einheiten pro Liter (U/L) auf 97 U/L mehr als vervierfacht. Bei der Kontrollgruppe traten keine Veränderungen auf. ALT ist ein Anhzeichen für Schäden in der Leber. Erhöhte ALT-Spiegel treten normalerweise bei Menschen auf, die regelmäßig große Mengen Alkohol trinken oder mit dem Hepatitis C-Virus infiziert sind.

Quelle British Medical Journal/Gut

Bärlauch, Herzschutz aus dem Wald

Die Wirkung des Bärlauchs entspricht in etwa der des Knoblauchs. Verantwortlich hierfür sind seine schwefelhaltigen Inhaltstoffe. Diese besitzen eine blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung. Für die Gefäße stellen sie eine Art Oxidationsschutz dar: Bärlauch ist daher ein Antiarterisklerotikum. Zur regelmäßigen Einnahme eignet sich ein Saft bzw. Frischpflanzen-Presssaft. Zu beachten ist, dass Bärlauch im Vergleich zum Knoblauch höher dosiert werden muss, da die Konzentration der Inhaltstoffe geringer ist.

Quelle Natürlich
Also doch, Bewegung schützt vor Erkältung!

Wer regelmäßig moderat Sport treibt, ist besser vor Erkältungen geschützt als Bewegungsmuffel.

Eine amerikanische Forschergruppe hat übergewichtige Frauen, die ca. 4 mal pro Woche je 45 Minuten Sport trieben, mit einer Kontrollgruppe, die einmal pro Woche einen 45 minütigen Gymnastikkurs besuchten, verglichen. Nach einem Jahr zeigte sich, dass die Gruppe, die sich häufiger bewegte, deutlich seltener erkältet war. In den letzten 3 Monaten war die Kontrollgruppe 3 mal häufiger erkältet. Die Forscher vermuten, dass regelmäßige Bewegung über einen längeren Zeitraum die Zahl der Abwehrzellen steigen lässt und der Körper so Krankheitserreger besser bekämpfen kann. Andere Untersuchungen haben die immunfördernde Wirkung von moderatem Sport bestätigt.

Auch Fruchtsaft macht dick

Fruchtsäfte haben durchaus ein gesundes Image. Doch Wissenschaftler des Forschungsinstitutes für Kinderernährung (FKE) haben jetzt nachgewiesen, dass auch Safttrinken dick machen kann. Die DONALD-Studie zeigte, dass bei ansteigendem Konsum von zuckerhaltigen Getränken zumindest Mädchen an Gewicht zulegten. Das Trinken von Fruchtsäften wirkte sich dabei besonders stark aus. Bei den Jungen ließ sich kein eindeutiger Zusammenhang feststellen. Bei ihnen macht sich die hohe Energiezufuhr vermutlich erst nach der Pubertät bemerkbar. Fruchtsäfte sind wie Softdrinks sehr kalorienreich, machen aber nicht satt. Nicht nur Jugendliche stillen ihren Durst daher am besten mit Wasser und essen Obst in fester Form.

Quelle UGB-Forum 2/08

Kleine Hefekunde

Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Hefeteig zuzubereiten, zum einen mit Frischhefe und zum anderen mit Trockenhefe. Ein 42 -g - Frischhefewürfel reicht für ca. 500g Mehl und hat einen hohen Vitamin - B - Gehalt. Im Kühlschrank kann die Hefe ca. 10 bis 12 Tage aufbewahrt werden. Ist sie älter, wird sie bröckelich und grau. Trockenhefe hat den Vorteil, dass sie im verschlossenen Zustand 18 Monate haltbar ist, ohne seine Gärkraft einzubüssen. Ein weiterer Vorteil ist: sie muß nicht als Vorteig angesetzt werden. 7 g entsprechen 42 g Frischhefe und reichen aus für ca. 500 g Mehl.

Ein Vorteig mit Frischhefe ist ganz einfach zuzubereiten. Ins Mehl wird eine Mulde gedrückt, lauwarme Milch oder Wasser, etwas Zucker und die zerbröckelte Frischhefe zugeben. Vorteig rühren und 10 Minuten gehen lassen. Dann werden die restlichen Zutaten zu einem Teig verknetet. Wichtig! Das Salz nicht direkt auf die Hefe geben. Der Teig treibt sonst nicht.

Beim Gehen des Teiges Hitze und Zugluft vermeiden. Den Teig nicht über 40 Grad erwärmen. Im Backofen Kochlöffel in die Tür einklemmen, damit die Wärme entweichen kann.

Herzerkrankungen
Auch Sorgen machen Stress

Je mehr Stress im Alltag herrscht, desto stärker leidet das Herz. In einer US-Studie wurde erstmals aufgezeigt, dass insbesondere die Anhäufung von Sorgen (z.B. Arbeitslosigkeit, Scheidung, Tod des Partners) krank macht. Ein einzelner Stressfaktor erhöht das Risiko für Herzleiden um 28 Prozent, zwei Faktoren um 56 Prozent. Frauen reagieren auf Stress häufiger mit Übergewicht als Männer - eine verhängnisvolle Zusatzbelastung fürs Herz.

Quelle Vital

Zusatzstoffe in Lebensmitteln - Zu bunt für Kinder?

Gegen kindliche Hyperaktivität hilft offenbar ein einfaches Mittel: weg mit knallbunten Süssigkeiten und Limonaden! Diesen Rat gibt die britische Lebensmittelbehörde FSA (Food Standards Agency). In ihrem Auftrag wurden Kinder untersucht, die präparierte Säfte zu trinken bekamen. Es ging dabei um den Konservierungsstoff Natriumbenzoat (E211) und die Farbstoffe E 102, E 104, E 110, E 122 , E 124, E 129. In der Folge beobachteten Eltern und Lehrer verstärkt ein impulsives, überaktives Verhalten der Kinder. Welche Prozesse dabei im Körper stattfinden, ist noch unklar.

Quelle Vital

Wechsellaune

Alle 28 Tage erneuern sich die Zellen unserer obersten Hautschicht. Ein sanftes Peeling hilft dabei: 2 EL Weizenkleie mit 2 EL Mandelöl mischen. Dazu 1 Tropfen ätherischen Rosenöl - das durftet lecker und besänftigt durch die darin enthaltenene Bernsteinsäure.

Quelle Vital

Neues Gentechnikgesetz: Lob und Kritik

Die Regierungskoalition in Berlin hat sich zum Jahresbeginn auf ein neues Gentechnikgesetz verständigt. Tierische Lebensmittel wie Milchprodukte, Fleisch und Eier sollen künftig die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" tragen können, wenn die Tiere mit gentechnisch unveränderten Pflanzen gefüttert wurden. Allerdings dürfen den Futtermitteln Zusatzstoffe, wie Vitamine, Enzyme oder Aminosäuren aus gentechnischer Herstellung beigemengt werden, wenn es keine gentechnikfreie Alternative gibt. Tatsächlich ist die Herstellung solcher Zutaten mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen weit verbreitet. Dennoch befürworten Verbraucherorganisationen die neue Regelung. "Endlich kann der einzelne Verbraucher beim Einkauf die politische Entscheidung treffen, die Gentechnik auf dem Acker nicht zu unterstützen", sagt Thilo Bode von der Verbraucherorganisation foodwatch. Unbefriedigend ist der Schutz der ohne Gentechnik wirtschaftenden Bauern. So ist es weiterhin möglich, Genpflanzen ohne Abstand zu konvetionellen Feldern anzubauen, wenn sich die benachbarten Bauern verständigen. "Ein Großteil der zu erwartenden Schadensfälle sind durch die im Gesetz vorgesehene Haftung nicht abgedeckt", beanstandet Felix Prinz von Löwenstein vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft.

Quelle UGB

Neues Allergieportal

Auf welche Lebensmittel muss ich verzichten? Wo finde ich eine allergologisch spezialisierte Fachkraft? Welche Therapien helfen wirklich? Antworten auf die Vielzahl von Franen von Asthmakranken und Allergikern gibt das neue Internetportal www.aktionsplan-allergien.de des Verbraucherministeriums. Die Seiten informieren über die Hintergründe allergischer Erkrankungen, erklären anschaulich Fachbegriffe und helfen durch zahlreiche Links bei der Suche nach weiterführenden Informationen. Ein Verzeichnis mit spezialisierten Institutionen und Selbsthilfegruppen lässt sich durch eine Filterfunktion leicht nach Region und Themenschwerpunkte sortieren.

Quelle UGB

Grippewetter: Kalt und trocken - Je kälter es ist, um so ansteckender sind Grippeviren

Baierbrunn (ots) - Grippeviren verbreiten sich am schnellsten, wenn es kalt und trocken ist, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". In Tierexperimenten wiesen Forscher nach, dass das Ansteckungsrisiko bei 5 Grad Celsius deutlich größer ist als bei 20 Grad. Auch trockene Luft begünstigt die Ausbreitung der Viren. Vermutlich spielen dabei mehrere Faktoren eine Rolle: Bei niedriger Luftfeuchtigkeit trocknen die Schleimhäute aus. Das erleichtert den Viren das Eindringen. Die Tröpfchen, in denen die Erreger transportiert werden, bleiben in trockener Luft feiner verteilt als in feuchter.

Quelle Presseportal




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